Drei Jahre Haft wegen Betrugs bei geplanter Hotelübernahme
In Aschaffenburg wurde eine 47‑jährige Frau wegen mehrfacher Betrugstaten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.
Der Prozess konzentrierte sich auf die beabsichtigte Übernahme eines Hotels mit Gaststätte in Heinrichsthal, das die Angeklagte zusammen mit ihrem damaligen Ehepartner pachten wollte. Zur Sicherung der Finanzierung präsentierte sie eine gefälschte eidesstattliche Versicherung, in der eine angebliche sechsstellige Erbschaft belegt wurde. Ebenfalls gefälscht war eine Überweisungsbestätigung, die angeblich offene Forderungen begleichen sollte. Die zugesagte Pacht sowie verschiedene Rechnungen eines Getränkelieferanten blieben letztlich unbezahlt. Main Echo (Abo)