Vorwürfe von Antisemitismus gegen Hotel im Bayerischen Wald
„Tut uns leid, in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt“, lautete die Reaktion des Hotels Zum Hirschen in Lam auf eine Reservierungsanfrage eines israelischen Ehepaars. Das Generalkonsulat Israels in München, vertreten durch Talya Lador‑Fresher, machte den Vorgang öffentlich. Das Hotel zeigte Reue, betonte, dass diese Aussage nicht mit den Grundsätzen des Hauses vereinbar sei, und erklärte, sie sei das Ergebnis einer Flut von fingierten Buchungsanfragen und Phishing‑Versuchen. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingeleitet. BR, Bild